Ein Mietwagen ist auf Sardinien wichtig, sofern man nicht mit der Fähre anreist und ein eigenes Fahrzeug dabei hat. Viele Orte wie etwa diverse Grabungsstätten oder die schönsten Strände sind mit  öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar. Die Insel lädt zum Entdecken ein; das geht mit dem Auto einfach am Besten. Öffentliche Verkehrsmittel sind ebenfalls eine Alternative. Man muss sich dann aber drauf einrichten, dass das System nicht so zuverlässig und dicht ist, wie bei uns. Mehr rund um die Eigenheiten öffentlicher Verkehrsmittel und zum Straßenzustand.

Mietwagen auf Sardinien

Mietwagen gibt es auf jeden Fall an den beiden großen Flughäfen in Cagliari und in Olbia. Die großen Autovermietungen haben in der Regel dort ein eigenes Gebäude und ein großes Gelände – dort wird der Mietwagen dann abgeholt. Bei der Anmietung solltet Ihr genau hinschauen, ob die Vermietung tatsächlich eine Station direkt am Flughafen hat.

Die Preise für eine Anmietung fallen höchst unterschiedlich aus und hängen im Wesentlichen von der Saison und – wie eben immer – vom Fahrzeug ab. In der Hauptsaison steigen die Preise in der Regel enorm an, während ein Mietwagen außerhalb der Saison teils schon sehr günstig zu haben ist.

Grundsätzlich kommt selbstverständlich übrigens jedes Fahrzeug in Frage. Die Straßen sind oft aber auch unbefestigt und in den Bergen wird es teilweise sehr eng – insbesondere in den Ortschaften. Ein kleines bis mittelgroßes Auto ist deshalb ideal als Mietwagen auf Sardinien.

Mietwagen nicht ohne Kreditkarte und Versicherung

Ganz grundsätzlich wird immer wieder die Frage gestellt, ob es möglich ist, einen Mietwagen zu buchen, ohne dabei eine Kreditkarte zu verwenden. Die Antwort darauf ist ganz einfach: Nein. Ohne Kreditkarte ist das nicht möglich. Da die Autovermieter vor Ort in der Regel eine Kaution auf der Kreditkarte reservieren, solltet Ihr Euch vorher bei Eurer Bank darüber informieren, ob das Kreditkartenlimit dafür reicht. Nur allzu oft gibt es nämlich am Schalter eine böse Überraschung, wenn die vermeintlich schon ganz sichere Anmietung dann doch nicht funktionieren will.

Was von vielen Besuchern der Insel dann als „Abzocke“ eingestuft wird, ist aber ganz normal. Insbesondere wenn über Dritte (also z.B. Internetportale und nicht über den Anbieter direkt) gebucht wurde, dann ist diese dritte Partei oft für zusätzliche Versicherungen wie eine Vollkasko zuständig, während der Vermieter vor Ort aber nur eine Teilkasko im Paket hat. Die Selbstbeteiligung wird dann als Kautionsbetrag von der Autovermietung bei Anmietung eingefordert und über die Kreditkarte gebucht.

Vorsicht, man versucht in diesem Fall gerne, Euch noch eine zusätzliche Versicherung zu verkaufen, die Ihr aber über einen anderen Anbieter bereits gebucht habt. Nehmt unbedingt die Buchungsunterlagen oder den Vertrag mit, um genau zu wissen, welche Versicherungen bereits beinhaltet sind und welche nicht. Besonders beliebt ist dabei, Euch noch die Glas- und Reifenversicherung und die Unterbodenversicherung verkaufen zu wollen. Wenn Ihr sie bereits gebucht habt, seid Ihr auf der sicheren Seite. Ansonsten sind diese nicht  in der Kasko-Versicherung beinhaltet. In der Regel ist die Buchung solcher Zusatzversicherungen von Deutschland aus vorteilhafter, weil Ihr dann den Überblick über die Gesamtkosten behaltet. Inwieweit Ihr eine solche Versicherung abschließen wollt, bleibt aber letztlich Euch überlassen. Da es durchaus häufiger auch über unbefestigte Straßen geht und das Gelände sehr viele Gebirge aufweist, ist eine Zusatzversicherung durchaus eine Überlegung wert.

Preise für Mietwagen hier vergleichen

Der häufigste Ort der Anmietung ist Olbia im Norden. Dort kommen die meisten Flüge und Fähren an. Der zweithäufigste Ort ist Cagliari, auch dort findet sich ein Flughafen und auch Fähren laufen den Hafen an. In Alghero ist außerdem ein weiterer Flughafen. Mehr zu den Flügen und Flughäfen.

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Welcher Vermieter ist der Richtige?

Neben den großen, weltweit arbeitenden Autovermietungen gibt es auf Sardinien auch einige Anbieter, die bei uns vollkommen unbekannt sind. Prinzipiell sind die nicht schlecht, allerdings muss man vorsichtig mit einigen Angaben bei der Anmietung umgehen. So ist etwa die von diesen Vermietern angegebene Fahrzeugklasse oft nicht ganz das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Ein Bild von einem Kleinwagen der gehobeneren Kategorie – eigentlich schon fast ein Mittelklassewagen – verführt zur Buchung. Am Ende kann dann doch ein Kleinwagen der unteren Kategorie dabei heraus kommen und genauso viel kosten, wie der gleiche Kleinwagen einer renommierten Vermietung. Die Mitarbeiter bei diesen Billigvermietern sind manchmal etwas unfreundlich. Hin und wieder gibt es dort auch Fahrzeuge, die nicht sonderlich gut gepflegt sind – also gegebenenfalls eine leere Batterie haben oder schon eine ganze Reihe an Blechschäden. Wer sich aber darauf einrichtet und keine Leidenschaften diesbezüglich hat, gegebenenfalls etwas Geduld mitbringt und die Schäden bei Anmietung genau dokumentiert, kann damit bares Geld sparen.

 



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