Klima und Reisezeit auf Sardinien

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Klima, die Wassertemperaturen auf Sardinien oder der Wind: Diese Faktoren spielen eine große Rolle, um die richtige Reisezeit herauszufinden. Die kann sehr unterschiedlich ausfallen … je nachdem, wie der Urlaub sein soll. Findet im Folgenden heraus, welche Zeit für Euren Idealurlaub die Richtige ist. Das Klima auf Sardinien ist mediterran geprägt mit mildem Winter und sehr warmen Sommermonaten. Ab April wird es warm, im Mai beginnt die Badesaison und sie dauert bis etwa Mitte Oktober. Aber auch der November kann teils noch ein sehr mildes Klima aufweisen. Schon jetzt ein wichtiger Hinweis: Nicht alle Häuser oder Wohnungen haben eine Heizung. Im Frühling und Herbst/Winter kann es durchaus empfindlich kalt werden – vor allem in der Nacht. Üblich ist aber dagegen ein Kamin mit offenem Feuer, der sehr gemütlich sein kann. Im Winter ist der aber als Heizung für nur einen Raum meist nicht wirklich ausreichend. Informiert Euch deshalb, ob Eure Unterkunft beheizt werden kann und wie sie beheizt wird.

Karte-Sardinien

Klima und die beste Reisezeit für Sardinien

Reisezeit für Sardinien

Die richtige Reisezeit für Sardinien ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Es kommt darauf an, was Ihr wollt und was für Euch möglich ist. In den Sommermonaten von Mitte Juni bis Anfang September ist der Aufenthalt auf Sardinien verhältnismäßig kostspielig. Urlauber aus Italien kommen während der Sommerferien auf die Insel und damit steigen die Preise enorm … für Unterkünfte, Mietwagen, Flüge. Während dieser Zeit sind zwar bei uns Sommerferien, es ist aber auf Sardinien dann auch extrem warm.

Die Durchschnittstabellen behaupten für den Sommer zwar „nur“ 30 Grad, aber das Thermometer klettert leicht weit über diese Grenze. Insbesondere im Süden der Insel und in geschützten Buchten oder Bergtälern kann das auch eher bei 40 Grad liegen. Mit anderen Worten: Wer empfindlich auf die Hitze ist, wer zum Radsport, Wandern oder Klettern auf die Insel kommt, weicht besser auf andere Monate aus. Eine Hikingtour oder Radtour bei solchen Temperaturen ist eine Gesundheitsfrage und auf keinen Fall empfehlenswert. Sonnenanbeter dagegen werden sich im Sommer auf der Insel wohl fühlen – der Strand ist dann der Ort, an dem es sich am besten aushalten lässt.

Beste Reisezeit für Outdoor-Fans

Von Mitte Mai bis Mitte Juni und von Mitte September bis etwa Ende Oktober ist es deutlich angenehmer. Runde 25 Grad, die sich gut aushalten lassen, werden dann im Schnitt erreicht – manchmal auch mehr oder weniger – je nach Wetterlage. Während dieser Saison ist auch das Wasser zum Baden warm genug. Die Herbstferien sind also eine echte Alternative. Wer nicht auf die Ferien angewiesen ist, kann frei entscheiden. In dieser Zwischensaison ist ein gut gemischtes Urlaubsprogramm möglich, sportlichere Aktivitäten an Land oder ein Stadtbummel in Cagliari ist dann genauso angenehm wie ein Strandtag. Für Wanderer, Kletterer und Radfahrer sind März, April, Mai und Oktober aber gut geeignet; nur mit verstärktem Wind um diese Jahreszeit muss dann gerechnet werden.

Für Freunde des Surfsports dagegen ist ohnehin die windigere Nebensaison ratsam. Die Wellen an den einschlägigen Sports zum Windsurfen, Wellenreiten und Kiten schlagen schließlich von Oktober bis April zusammen mit dem Auftreten von Mistral und Scirocco besonders hoch.

Sardinien im Winter: Meist mildes Klima

Außerhalb der vorher genannten Zeiten ist es kühler. Im Schnitt wird es im Winter zwar nicht so kalt wie bei uns, aber auch auf Sardinien fällt Schnee – vor allem auf den Bergen. In den Niederungen schneit oder friert es nur im Ausnahmefall; der Schnee bleibt dann in der Regel nicht liegen. Insgesamt ist das Klima in den kalten Monaten vor allem im Süden der Insel recht mild. Auch im Januar oder Februar zeigt sich meist immer wieder die Sonne und es wird tagsüber bis zu 15 Grad. Schon ab März wird es dann wieder wärmer. Mit etwas Glück kann man schon Mitte März die ersten Tage erleben, an denen sich ein ruhiges und vom Wind geschütztes Eckchen findet und an dem man ein Sonnenbad nehmen kann. Ins Wasser gehen zu dieser Jahreszeit allerdings nur ganz Mutige – etwa 15 Grad sind einfach zu kalt für entspanntes Baden.

Klima: Durchschnittstemperaturen und Wassertemperatur

Beim vorherhigen Diagramm handelt es sich um die durchschnittliche Lufttemperatur über das ganze Jahr - gemessen in Celsius. Bitte beachtet dabei, dass es durchaus stärkere Abweichungen geben kann. Alleine auf Sardinien selbst gibt es häufig unterschiedliche Wetterlagen, so dass alleine der Durchschnittswert eines Tages unter Umständen kaum eine Aussage zulässt. Tabellen und Diagramme lieferen insofern also nur Richtwerte. Im Süden der Insel ist es übrigens meist ein klein wenig wärmer, als im Norden der Insel. Die Wassertemperaturen sind von Juni bis Oktober mit 20 bis 25 Grad am wärmsten. Im Dezember, Januar und Februar fallen die Wassertemperaturen auf kalte etwa 13 Grad.

Wind auf Sardinien

Beim Mistral handelt es sich um einen Wind aus Richtung Westen, es ist nicht der einzige beherrschende Wind in der Region. Er trifft die Westküste dementsprechend stark und bringt dort hohe Wellen mit sich – die hier angegebenen 8 bis 12 Beaufort entsprechen übrigens einem Sturm. Ihr seht also: Die Isola del Vento (Insel des Windes) hat ihren Spitznamen verdient. Es gibt darüber hinaus auch noch andere Winde, die hier herrschen: Den Scirocco (Südwind aus der Sahara), den Ponente (Süd- und Westwind) und den Levante (Ostwind). Eine richtige Pause macht der Wind auf Sardinien bestenfalls für ein paar wenige Tage.

In welchen Monaten Du auf Sardinien gut Baden gehen kannst, wann Wandern und Rad fahren eine gute Idee ist und wie es im Winter ist - das entnimmt man dem folgenden Diagramm:

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