Das Wichtigste zuerst: Überall entlang der Küste Sardiniens finden sich wundervolle Strände. Sie sind praktisch unzählig, denn nicht jeder Flecken hat auch einen Namen. Wenn es um die Wahl der schönsten Strände dieser Welt geht, ist Sardinien fast immer mit dabei. Aus gutem Grund. Die geologischen Besonderheiten der Insel sorgen für eine große Vielfalt. Mal feinsandig und fast schwarz, mal goldgelb oder mit winzigen Kieselsteinen in weiss oder auch felsig – so wechselt das Bild alle paar Kilometer. Und das allerbeste daran: Es ist nicht wirklich viel los. Überfüllte Strände wie bei vielen anderen Urlaubszielen sind auf Sardinien eine Seltenheit.

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Im März, April, Mai und im Oktober ist das untere südliche Drittel Sardiniens zu empfehlen. Ein paar wenige Grad können für einen Badeurlaub schließlich schon einen großen Unterschied machen. Hunde sind generell am Strand nicht erlaubt, es gibt aber offizielle Hundestrände. Informiert Euch gegebenenfalls vorher. Darüber hinaus findet Ihr hier auf der Insel nur vereinzelte Strände mit Buden, Ladengeschäften, Restaurants oder anderer Zerstreuung. Informiert Euch gegebenenfalls genau über den Urlaubsort, um herauszufinden, wie die Situation vor Ort zu beurteilen ist. Im Wesentlichen ist außerhalb der Saison nicht viel los und man kann die Strände dann in vollen Zügen geniessen. Während der Hauptsaison im Sommer ist es deutlich voller, weil viel Italiener vom Festland nach Sardinien kommen, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Von Überfüllung kann aber auch dann keine Rede sein.



Strände an der Westküste Sardiniens

Die Westseite der Insel präsentiert sich an einigen Stellen deutlich wilder, als die Ostseite oder der Norden und Süden. Hier hinterlässt der allgegenwärtige Mistral seine Spuren: Besonders im Frühjahr entstehen durch den Wind, der von Frankreich auf die Insel trifft, eindrucksvolle Wellen. Die dadurch entstehenden „Abbruchkanten“ zeigen sich dann in hohen Klippen, die eine wild-romantische Szenerie zaubern. Diese werden aber immer wieder auch von schönen Stränden durchbrochen, die zum Baden oder Entspannen einladen. Zum Surfen und Kiten wird diese Inselseite wegen des Windes bevorzugt.

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Ein wenig nördlich von Bosa wird es steil, felsig und traumhaft schön auf eine spektakuläre Art und Weise. Der Wellengang ist mal stark, mal ist das Wasser ganz ruhig.

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Es finden sich genügend Strände, die das Herz des Badeurlaubers höher schlagen lassen. Hier: Bei Oristano.

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Wilder Westen: Bei Torre dei Corsari finden sich kleine Felsbuchten. Wild und Romantisch ist die Kulisse. Schon im März wird es hier vereinzelt über 25 Grad warm.

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Es finden sich auch wilde Steilküsten entlang der Westküste Sardiniens. Auch hier ist der Wellengang abhängig von Wind. An vielen Tagen ist das Wasser hier ganz ruhig.

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Wenn der Mistral von Frankreich herüber weht, entstehen eindrucksvolle Wellen. Das wird rund um Putzu Idu am Capo Mannu von Surfern, Windsurfern und Kitern genutzt.

Strände entlang der Westküste Sardiniens:

  1. Strände bei Oristano/Sinis: Is Arutas*, Putzu Idu*, Mari Ermi*, S’arena Scoada, Sa Mesa Longa, Maimoni, Mare Morto, Torregrande, San Giovanni di Sinis* und alle Buchten und Ecken rund um Tharros.
  2. Strände bei Bosa/Cuglieri: Bosa Marina*, Porto Alabe, S’Archittu, Santa Caterina Pittinuri, Sa Capanna.
  3. Strände bei Alghero: Argentiera, Dell Lazaretto, Mugoni*, Fertilia, Lido di San Giovanni, Corallo.
  4. Strände bei Buggeru/Torre dei Corsari: Pistis, Torre dei Corsari, Funtanazza, Marina di Arbus, Portu Maga, Piscinas*, Scivu, Portixeddu*, Buggeru, Cala Domestica, Molo di Masua, Porto Cauli.
  5. Strände bei Iglesias: Fontanamare, Plage Mesu, Portoscuso.
Sardinien beherbergt 1.846 Küstenkilometer.
Mehr Strand geht nicht.

Strände an der Ostküste Sardiniens

Die Ostküste ist etwas zahmer als die Westküste. Wer den reinen Badeurlaub sucht, kann ruhigen Gewissens eine Unterkunft auf dieser Inselseite suchen. Dabei ist insbesondere die Gegend im Süden rund um Villasimius, Costa Rei und Tortoli nennenswert. Im Nordosten finden sich dann wieder Strände in großer Zahl – einer reiht sich an den nächsten. Wer hier keinen schönen Strandplatz findet, dem ist einfach nicht zu helfen. Die recht kleinteilig zerklüftete Küste im Osten hat neben den großen Stränden sehr viele kleine Buchten zur Folge. Dort findet sich immer ein Platz … oft auch ganz alleine.

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Sehr beliebt bei Urlaubern aus Deutschland: Costa Rei. Schön ist es hier - keine Frage. Eingerahmt von Bergen ist dieser Strand nie wirklich überfüllt.

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Es gibt viele Strände, die man nur über eine kleine Wanderung oder mit dem Mountainbike erreichen kann. Bei Cardedu finden sich neben Sandstränden auch bizarre Felsformationen.

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Schöne Sandstrände finden sich auch rund um Muravera. Es lohnt sich, hier auf Tour zu gehen; die Strände sind wie eine Perlenschnur aufgereiht. Einer schöner als der Andere.

Auch die Ostküste hat zahlreiche fantastische Strände zu bieten – die besten sind mit einem * und Fettschrift markiert:

  1. Strände bei Siniscola, Budoni, San Teodoro: Capo Comino, delle Barche, Spiaggia di San Giovanni, Su Tiriarzu, Porto Ottiolu, Isuledda, Lu Impostu*, Cala Brandinchi*, Punta Don Diego, Spiaggia di Porto Istana, Spiaggia di Porto Taverna*, La Cinta*.
  2. Strände bei Orosei / Nationalpark Golf von Orosei und Gennargentu-Gebirge: Cala dei Gabbiani, Cala Marilou*, Cala Luna*, Cala Goloritzé*, Cala Gonone, Cala Biriola, Cala Sisine, Ziu Santoru, Cala Fuili*, Sos Dorroles, Centrale, Osalla di Dorgali, Su Barone, Cala Liberotto, Sa Curcurica, Oasi di Bidderosa*.
  3. Strände bei Tortoli/Arbatax: Spiaggia di Santa Maria Navarrese, Lido delle Rose, Spiaggia di Tancau, Spiaggia di Pollu, Iscirxedda, Isula Manna, Capaninna*, Cala Moresca, Spiaggia delle Rocce Rosse, Spiaggia di Porto Frailis, S’orologiu, Lido di Orri*, Cala Ginepro, Musculedda, di Cea.
  4. Strände bei Bari Sardo/Cardedu/Tertenia: Sa Marina (Torre di Bari), Foddoni, Marina di Cardedu*, di Museddu, Perd’e Pera, Foddini, Su Sirboni, Coccorocci, Marina di Tertenia, Foxi Murdegu.
  5. Strände bei Costa Rei/Muravera: Cala Murtas, Porto Corralino, Porto Corallo, San Giovanni Spiaggia, di Feraxi, Cala Sa Figu, Porto Pirastu (Costa Rei), delle Ginestre, Santa Giusta, Castiadas Spiaggia, Marina di San Pietro*, Colinetta di Monte Turno, Cala Sinizias*, Cala Pira*.

Strände im Norden Sardiniens

Der  Norden ist ebenfalls von zahlreichen Stränden geprägt, die teilweise sehr ausgedehnt sind. Hier findet sich immer ein ruhiges Plätzchen. Die Region im Norden ist verhältnismäßig touristisch geprägt, da sie von Olbia aus eben leicht zu erreichen ist. Auf Sardinien gibt es aber keinen wirklichen Massentourismus, so dass sich das Geschehen in Grenzen hält. Die ausgedehnten Sandstrände können die Menge der Besucher leicht aufnehmen – es wird nicht zu viel.

Der Norden ist insbesondere bei wohlhabenden Touristen sehr beliebt, manch einer fährt dort hin, nur um sich den Jet Set anzuschauen. Wer es ursprünglicher mag, sollte den Norden eher meiden. Dem stehen aber zahlreiche sehr hübsche Ferienhäuser und ein illustres Strand- und Nachtleben entgegen.

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Ganz nah am Flughafen Olbia: Urlaub wie auf den Seychellen an der Cala Brandinci. Strände mit karibischem Flair sind auf Sardinien häufig zu finden.

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Ausgedehnte Strände finden sich im Nordwesten der Insel. Hier der Strand Platamona bei Porto Torres mit sehr feinem Sand. Wie aus dem Bilderbuch.

Die Strände des Nordens Sardiniens im Überblick, auch hier findet Ihr die Besten in Form einer Markierung mit einem * und in fetter Schrift:

  1. Strände bei Olbia/Budoni/San Teodoro: Porto Ottiolu, Isuletta, La Cinta*, Cala Brandinci*, Porto Istana, Del Dottore, Spiaggia di Bados, Spiaggia Bianca, di Portisco, Capriccioli, Liscia Ruja*, Dei Sassi, Capriccioli, Piccolo Pevero, Cala Granu, Porto Taverna*.
  2. Strände bei Palau/Porto Cervo/LaMaddalena: Cannigione, Barca Bruciata, Dell’Isolotto, Porto Faro, La Galatea, Cala Martinella, Spiaggia di Talmone*, Costa Serena, Punta Tegge, Del Relitto, Cala Andreani, Cala Brigantina, Cala Coticcio, Cala Garibaldi, Cala Serena, Spiaggia di Spalmatore, Spiaggia di Strangolato, Spiaggia di Nelson, delle Piscine, La Liscia.
  3. Strände bei Santa Teresa Gallura: Rena Bianca*, Rena di Ponente, Cala Grande (Valle della  Luna), Cala Spinosa, La Liccia, Naracu Nieddu, Torre Vignola Mare.
  4. Strände bei Costa Paradiso und Castelsardo: Spiaggia di Li Cossi, Spiaggia La Marinedda*, Isola Rossa, Junchi di Badesi*, Baia delle Mimose, Valledoria, San Pietro, La Ciaccia*, Lu Bagnu.
  5. Strände bei Porto Torres, Stintino und auf der Insel Asinara: La Pelosa*, Scolgio Lungo, Platamona, Ezzi Mannu, delle Saline*, Punta Negra, Cala S. Andrea, Cala d’Oliva, Cala d’Arena, Cala Trabuccato.



Sardinien liegt deutlich näher als die Karibik. Die Strände sind aber mindestens genauso schön. Hier entsteht auch das eine oder andere Werbefoto, das später als Aufnahme von den Seychellen verkauft wird.

Strände im Süden Sardiniens

Der Süden der Insel ist insbesondere in den etwas kälteren Monaten zu empfehlen. Gut erreichbar von Cagliari aus, bieten die Strände im Süden einen großen Vorteil: Nähe zum Flughafen und zu einer großartigen Stadt. Die Verbindung aus Strandleben und Naturerlebnis mit etwas Stadtleben hier und da gelingt im Süden am besten. Neben dem Stadtstrand in Cagliari (Poetto) sind vor allem die beiden „Zipfel“ links und rechts der Hauptstadt hervorragend für einen Badeurlaub geeignet. Die nächst gelegenen lohnenswerten Ziele für einen tollen Strandurlaub auf Sardinien von Cagliari aus finden sich rund um Pula und rund um Villasimius.

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In Villasimius finden sich mehrere traumhafte Strandabschnitte. Villasimius ist gut auf Touristen eingestellt - überhand nimmt es aber dennoch nie.

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Das Beste kommt zum Schluß: Dieses Bild ist an einem der unzähligen Strände zwischen Villasimius und Muravera entstanden.

Auch im Süden gibt es eine riesige Auswahl:

  1. Strände in und um Cagliari: Poetto (Stadtstrand Cagliari)*, Cala Mosca, Capitana, Cala Regina, Kal’e Moru, Genn’e Mari, Solanas*, Mari Pintau, Baccu Mandara.
  2. Strände bei Pula/Teulada: Portu Columbu, Dei Fichi, Santa Margherita di Pula, Chia, Si Giudeu*, Su Guventeddu, Nora, Pinus Village, Sa Colonia, La Tuaredda*, Del Morto, Malfatano, Piscinni, Campionna, Torre del Budello, Porto Tramatzu.
  3. Strände bei Villasimius: Porto Sa Ruxi, Campulongu, Porto di Villasimius, Notteri, del Riso, Porto Giunco*, Capo Carbonara, Is Traias, Punta Molentis*.
  4. Strände Sant Antioco: Maladroxia*, Coacuaddus, Cala Sapone, Cala Lunga, Grande, Is Pruinis, Sottotorre, Delle Saline, Mangiabarche, Della Tonnara, Spiaggia di Coaquaddus*.
  5. Strände Carloforte: Spalmatore, Cala Fico, Lunga, Della Punta, Isola Piana, Girin, Spiaggi di Guidi*, Spiaggia della Conca, Le Colonne, La Caletta*.
  6. Strände vor Sant Antioco und Carloforte: Porto Botte, Porto Pino*, Delle Dune.

 

Wann ist Badesaison? Wetter/Klima/Badesaison.
Mit dem Flugzeug: Flüge nach Sardinien.
Mit der Fähre: Fähre nach Sardinien.
Unterkunft: Ferienwohnung, Haus oder Apartment.
Unterkunft: Hotels auf Sardinien.
Auto auf Sardinien mieten: Mietwagen.

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