Die Region ist vielseitig. Hohe und steile Berge treffen hier auf das blaue Meer. Felsenstrände oder Sandstrände sind in großer Zahl zur Auswahl und Ihr habt die Wahl zwischen lebendigen Ortschaften oder abseits gelegener Landromantik. Ein Urlaub in Tortoli, Arbatax, Baunei oder Lanusei ist unvergleichlich schön.

Die Ogliastra mit Baunei, Tortoli, Arbatax, Lanusei, Bari Sardo, Cardedu, Jerzu, Gairo und vielen anderen Orten bietet spektakuläre Naturerlebnisse. Hiking, Klettern oder Mountainbiking oder auch einfach nur ein Spaziergang – neben allen Möglichkeiten des Wassersports ist in den Bergen der Ogliastra jede Form von Bergsport möglich.

Das Strandleben kommt angesichts der Auswahl an Fels- oder Sandstränden nicht zu kurz, für Kultur- und Geschichtsfans finden sich auch auch Grabungsstätten. Die Hauptstadt Cagliari ist im Rahmen einer Autofahrt von etwa 1,5 bis 2 Stunden erreichbar. Eine solide Auswahl an Unterhaltung in Form von Bars, Restaurants, Hafen und vielem mehr ist ebenfalls gegeben. Die gute Küche der Insel ist selbstverständlich auch in dieser Region präsent. Ein abwechslungsreicher Urlaub ist hier garantiert.

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Die roten Felsen von Arbatax sind das Wahrzeichen der Region. Sie sind vulkanischen Ursprungs. Der Hafen und das Zentrum sind ganz in der Nähe.

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Bei den Felsen von Arbatax geht der Blick ins Landesinnere - auf die Berge der Ogliastra, die sich teilweise sehr mächtig und schroff zeigen.

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Die Berge der Ogliastra fallen steil zum Meer hin ab. Oberhalb von Lanusei kann man den vorgelagerten flachen Küstenstreifen gut sehen.

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Eidechsen fühlen sich überall auf der Insel wohl.

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Bei Jerzu und Gairo ist die Ogliastra sehr steil und schroff. Das Gebiet ist ideal für Kletterer und Motorradfahrer.

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Der Blick in die Berge der Ogliastra ist einfach herrlich. Hier kann man stundenlang gehen, ohne dass einem eine Menschenseele begegnet.

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Hier in der Nähe von Villagrande Strisaili ist die Ogliastra nicht ganz so schroff. Bis Ende Mai - verausgabt sich die Natur und das Wetter ist ideal zum Wandern.

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Szenenwechsel: Was im Frühling noch üppig grün war, bietet im Sommer und Herbst eine komplett veränderte Kulisse.

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An den Seen der Ogliastra versammeln sich die Kühe. Der Anblick im Sommer und Herbst erinnert eher an Afrika als an Europa.

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Auf der Insel kann man auch seltene Tiere entdecken. Hier ein überraschendes Exemplar: Das Wiener Nachtpfauge ist so groß wie eine Hand.

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Aufgehübscht: Anlässlich eines Dorffestes wurde die Hauptstraße in Tortoli geschmückt.

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Strände gibt es auch hier genug. Von diesem Strand am südlichen Ende der Region bei Cardedu kann man bis zu den Bergen des Gennargentu sehen.

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Im südlichen Teil der Region bei Cardedu/Bari Sardo wird die Landschaft sanfter und die Hügel gefälliger. Hier wird Wein und mehr angebaut.

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Die Schafe stehen im Frühjahr auf den satten Wiesen vor den Bergen. Die Distelblüte im Mai taucht die Landschaft in schöne Farben.

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Hier kann man es sich gut gehen lassen: Bei Bari Sardo - aber auch anderswo - finden sich schöne Flecken mit herrlichen Stränden.

Baunei

Baunei ist ein Ort für Bergfreunde. Am steilen Hang auf etwa 480 Höhenmetern liegt die Ortschaft direkt über dem Meer. Von hier aus bieten sich Wanderungen und Bergtouren an. Zu den Stränden in der Umgebung ist eine Autofahrt erforderlich. Wer in Baunei unterkommt, sollte die Felsnadel Pedra Longa (128 Meter hoch) gesehen haben, sie hat auch den Status eines Naturmonumentes. Beliebt ist auch die Wanderung zum Strand Cala Goloritzé, der ebenfalls ein Naturmonument ist. Dorthin gelangt man alternativ mit dem Boot. Die Steilküste ist durchzogen von Höhlen, die sich ohnehin nur mit einem Boot erreichen lassen – die Grotta del Fico ist eine davon, die als Schauhöhle von Ostern bis Oktober in Teilen besichtigt werden kann. In direkter Nähe findet sich darüber hinaus die Basalthochebene Su Golgo mit der Schlucht „Su Sterru“. Wie eigentlich überall auf Sardinien finden sich auch hier Überreste der Nuraghenkultur; die Fundstätte bei Baunei heisst Coa‘ e Serra. Weitere Traumstrände warten außerdem auf Euch: Porto Cuau (schwer zu erreichen), Cala Marilou, Cala dei Gabbiani, La Capannina und andere klanghafte Namen gehören zu den Schätzen der Region.

Lanusei

Lanusei ist einfach großartig. Steil am Hang gelegen, mit großzügigen Ausblicken auf die weiter darunter liegende Küste – so präsentiert sich dieses Städtchen mit rund 5.500 Einwohnern und auf etwa 600 Höhenmetern. Geschäftig, mit kurvigen Gassen und vielem, das es zu entdecken gilt. Dabei ist es wenig bis gar nicht touristisch; hier herrscht Ursprünglichkeit vor und genau das ist so reizvoll an Lanusei.In den Reiseführern findet Lanusei kaum Erwähnung, auf der Suche nach Prunk ist man hier an der falschen Adresse. Spannend dagegen sind viele kleine Ladengeschäfte mit Produkten aus der Region.  Von ärchologischem Interesse ist die Grabungsstätte Seleni mit Gigantengräbern und Überresten aus der Nuraghenkultur und einem Steineichenwald namens „Bosco di Selene“. Es ist außerdem das Tor zwischen den Küstenorten wie Arbatax, Tortoli, Bari Sardo und anderen und den herrlichen Bergen des Gennargentu. Auf dem Monte Armidda – etwa 10 km von Lanusei entfernt gibt es außerdem eine Sternwarte, die Montags und Freitags nach Voranmeldung (info@astraarmidda.it) besucht werden kann. lanusei-blick

Arbatax und Tortoli

Arbatax und Tortoli liegen direkt nebeneinander. Hier ist man gut aufgehoben für einen Urlaub. Supermärkte, Restaurants, Eisdielen, Fahrradverleihe, Bars, Ladengeschäfte mit regionalen Köstlichkeiten und anderen Produkten, ein Wochenmarkt in Tortoli – das macht die beiden Ortschaften äußerst attraktiv. Rundum finden sich selbstverständlich zahlreiche Strände und der Hafen in Arbatax bietet selbstverständlich Touren mit dem Boot an oder man mietet einfach ein Boot. Auf Tourismus ist man in Arbatax und Tortoli außerdem eingestellt – auch mit sehr geringen Sprachkenntnissen kommt man leicht über die Runden. arbatax-felsen Das Wahrzeichen von Arbatax sind die roten Prophyrfelsen vulkanischen Ursprungs direkt neben dem Hafen. Von hier hat kann man außerdem herrliche Blicke über das Meer geniessen und auf die Gipfel des Gennargentu-Gebirges, das auf der gegenüber liegenden Landseite bis ans Meer heran reicht. Arbatax und Tortoli stehen für geschäftiges und dennoch entspanntes Leben. Die Nuraghe di S’Ortali ‚e Su Monte bietet eine Zeitreise in mehrere typische archäologische Funde der Insel: Nuraghe, Domus de Janas (Feengrab) und ein Gigantengrab finden sich hier in direkter Nachbarschaft zueinander. Was eine Nuraghe ist oder was es mit den Feengräbern auf sich hat, lest Ihr im Beitrag zu Historischen Orten und Grabungen auf Sardinien. tortoli Strände finden sich rund um Tortoli und Arbatax selbstverständlich auch in großer Zahl. Die barocke Kirche Sant Andrea ist sehenswert, wie auch der San Gemiliano. Auch die Cala Moresca – einen der schönsten Strände der Region – solltet Ihr nicht verpassen. Von hier gibt es außerdem Fährverbindungen nach Genua, Olbia im Norden Sardiniens oder die Hauptstadt Sardiniens: Cagliari.

Urlaub in der Ogliastra: Gennargentu, Strände ohne Ende und mehr

Der Küstenstreifen mit den Orten Lanusei, Baunei, Tortoli, Arbatax, Cardedu, Bari Sardo oder auch Santa Maria Navarrese wird im Hinterland von den Bergen des Gennargentu geprägt. Die Region nennt sich Ogliastra und gehört ohne Frage zu den schönsten Sardiniens. Das Gennargentu-Massiv ist das größte und höchste Gebirge Sardiniens. Es liegt direkt hinter dem vorgelagerten Küstenstreifen und bietet von schweren Bergwanderungen oder Klettertouren und schnittigen Kurven für Motorradfahrer auch schöne Wege für leichte Wanderungen. Informationen zu den Gebirgen findet Ihr im Beitrag zum Gennargentu und den anderen Gebirgen Sardiniens. Strände gibt es rundum praktisch wie Sand am Meer. Felsstrände oder Sandstrände – Ihr könnt es Euch aussuchen. Ob Santa Maria Navarrese, Bari Sardo oder Cardedu – für den Badeurlauber, Taucher oder Bootsfahrer bleibt hier kein Wunsch offen. Bari Sardo ist übrigens ein herrliches kleines Städtchen, das ebenfalls mit sehr ursprünglichem Charakter aufwartet. In Cardedu – im Süden der Region findet Ihr Ruhe, schöne Strandplätze und auch ausgedehnte Möglichkeiten für Spaziergänge in den Ausläufern des gewaltigen Gennargentu. traumstrand-cardedu Der Nuraghenkomplex Nuraghico di Serbissi ist ein Musterbeispiel für die Nuraghenkultur und sollte im Urlaubsprogramm nicht fehlen. Mehr zu den Nuraghen? Dann ist der Beitrag rund um Nuraghen, Domus de Janas und anderes genau das Richtige für Euch. Im Stadtpark von Santa Maria Navarrese bei der Kirche Santa Maria die Navarra sind Überreste des antiken Mittelmeerwaldes zu sehen – etwa ein Olivenbaum, der mit 10 Metern Höhe und einem Stammumfang von 8 Metern ein Naturdenkmal aus einer anderen Zeit darstellt. Ausflüge zu weiter entfernten Orten wie etwa in die Hauptstadt Cagliari sind von hier aus ebenfalls kein allzu großes Problem. Etwas Fahrzeit – ungefahr 1,5 Stunden – muss man dafür allerdings einplanen. Das lohnt sich aber, denn Cagliari ist auf jeden Fall einen Tag im Urlaub wert. Zum Beitrag rund um Cagliari.


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