Sardinien ist umgeben von Wasser. Alle Arten von Wassersport sind hier entlang der vielen Küstenkilometer möglich und beliebt. Vom entspannten Schnorcheln bis zum Surfen, Windsurfen, Kiten, Tauchen, Kanu fahren, Segeln und vielem mehr.

Surfen auf Sardinien: Surfspots zum Kiten, Windsurfen oder Wellenreiten

Für Kitesurfer, Windsurfer und Wellenreiter ist Sardinien in Europa eines der Top-Ziele. Klar – mit Hawaii oder dem Atlantik ist die Insel im Mittelmeer nicht zu vergleichen. Dennoch bieten die Surfspots Sardiniens beim richtigen Wetter und gutem Wind teilweise sehr gute Voraussetzungen. Die bekanntesten und meisten Surfspots finden sich im Norden und Westen Sardiniens. Hier finden sich regelmässig Surfer, Kitesurfer und Wellenreiter aus der ganzen Welt – vor allem aber aus Europa – ein. Viele Einheimische machen sich auf den Weg, sobald der Wind gut steht.

Gesurft wird prinzipiell überall auf Sardinien. Hoher Wellengang ist meist nur entlang der Westküste zu erwarten, da der Mistral von Frankreich herüber weht und entsprechende Wellen mit sich bringt. Die Ost- Nord und Südküste sind deutlich gemässigter, da der Mistral, der von Frankreich herüber weht. Hier einige Surfspots entlang der Küste Sardiniens:

  1. Capo Mannu / Putzu Idu: Hier finden sich sowohl Stellen für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Wenn die Wellen bei starken Winden sehr hoch gehen, ist auch das Zuschauen spektakulär. Der Wind – Mistral – weht von Frankreich herüber. Nur wenn er bläst, ist mit entsprechendem Wellengang zu rechnen. Je länger er weht, desto höher werden die Wellen – dabei werden auch leicht mehr als 5 Meter erreicht. Der Spot ist teilweise sehr anspruchsvoll. Ohne den Mistral ist das Wasser hier eher flach und klar wie ein Schwimmbecken. Selbstverständlich gibt es hier auch Surf- und Kiteschulen. Der Spot ist für Kitesurfer, Windsurfer und Wellenreiter geeignet.
  2. Porto Pollo: Im Norden der Insel geht es deutlich gemässigter zu als am Capo Mannu. Porto Pollo liegt geschützt, so dass sich keine hohen Wellen aufbauen. In der Hochsaison ist viel los an dieser Bucht – die Nebensaison eignet sich deutlich besser, wenn man entspannt Surfen will. Der Spot ist auch für Anfänger gut geeignet.
  3. Porto Botte: Im Inselsüden  findet sich Porto Botte mit dem nahe gelegenen Porto Pino. Porto Botte ist ausschliesslich für Kitesurfer frei gegeben.
  4. Capo Ferrato: Das Capo Ferrato liegt im Südwesten und ist ebenfalls für Surfer/Kitesurfer geeignet. Allzu hohen Wellengang gibt es hier nur selten, dafür häufigen Wind. Die gesamte Region ist von Stränden gesäumt, entlang derer insbesondere Kitesurfen sehr beliebt ist.
  5. Isola Rossa liegt im Norden und selbst bei Wind bleibt das Wasser hier meist flach. Nur weiter draussen ist mit Dünung zu rechnen.
  6. Kitesurfen rund um Alghero: Bei Wind ist das Kiten hier sehr beliebt. Schliesslich gehört Alghero generell zu einer der beliebtesten Regionen für einen Urlaub auf Sardinien. Die Kulisse hier ist spektakulär schön, die Surfgebiete werden vom Mistral geprägt, der in der Gegend bis zu 3 Metern hohe Wellen mit sich bringt. Auch hier finden sich lange Sandstrände.
  7. Poetto / Cagliari: Auch hier wird gesurft – Kitesurfen und Windsurfen sind gut möglich, insbesondere bei Scirocco. Bei Mistral ist der Spot wenig geeignet. Der lange Sandstrand bietet insbesondere für Kitesurfer gute Möglichkeiten.

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Am Capo Mannu gehen die Wellen bei Mistral hoch. Für Surfer, Kitesurfer und Wellenreiter ist dieser Surfsport dann ein Highlight.

Surfen, Tauchen, Kiten, Segeln und mehr auf Sardinien: Bei 1.846 Küstenkilometern kein Problem.  Solange der Wind gut steht.

Tauchen auf Sardinien – die schönsten Tauchgebiete

Umgeben von Wasser und traumhaften Bedingungen – das Tauchen auf Sardinien ist etwas Besonderes. Die Historie der Insel sorgt dabei für ganz spezielle Taucherlebnisse. Die Lage zwischen Europa und Afrika machte Sardinien zu einem wichtigen Ort im Mittelmeer. Wracks aus der Römerzeit finden sich deshalb entlang der Küsten. Die erdgeschichtliche Entwicklung sorgt für ungewöhnliche Felsformationen über und auch unter Wasser. Insbesondere der häufig vorkommende Kalkstein sorgt für ausgedehnte Höhlensysteme, die es auch unter Wasser gibt. Einige Tauchgebiete tun sich hervor:

  1. Tauchen bei Alghero und Bosa: Im Nordwesten der Insel finden sich die Orte Alghero und Bosa. Hier finden sich mit die imposantesten Felsformationen aus Kalkgestein mit Höhlen. Bei Porto Conte etwa finden sich viele Unterwasserhöhlen und die spektakuläre Grotta die Nero, die über 300 Meter lang ist. Am Capo Marragiu bei Bosa (und generell rund um Bosa) finden sich Höhlen und zahlreiche Untiefen. Die gesamte Steilküste hier ist für Taucher interessant. Es gibt auch organisierte Touren – von Bosa oder von Alghero aus.
  2. Tauchgebiete im Nordosten – Golfo Aranci: Sehr nahe am Flughafen Olbia gelegen sind diese Tauchgebiete gut zu erreichen. Der Golfo Aranci bietet eine spektakuläre Unterwasserwelt vor der Kulisse von Kalksteinformationen. Das Meeresschutzgebiet der vorgelagerten Insel Tavolara mit Höhlen und Untiefen ist für Taucher bestens geeignet. Nicht weit entfernt findet sich auch Cala Gonone, wo Wracks darauf warten, von Tauchern entdeckt zu werden.
  3. Interessant ist auch das Tauchgebiet der Asinara-Insel im Nordwesten Sardiniens. Hier finden sich römische Wracks und mehr. Allerdings ist das Tauchen hier nur mit Genehmigung erlaubt – die Natur des Gebietes ist äußerst empfindlich. Von Stintino aus gibt es aber organisierte Touren.
  4. Tauchen im Süden Sardiniens: Hier finden sich ebenfalls schöne Tauchgebiete. Im Golfo degli Angeli in der Nähe der Hauptstadt Cagliari lassen sich Wracks aus dem zweiten Weltkrieg unter Wasser bewundern. Bei Villasimius eröffnet sich ebenfalls eine grandiose Unterwasserwelt mit Schiffswracks aus der Römerzeit, die sich auch bei Santa Margarita di Pula und Teulada finden. Auch Carloforte mit tiefen Einschnitten beziehungsweise Schluchten entlang der Küste bietet tolle Tauchtouren.
  5. Im Norden Sardiniens finden sich zahlreiche weitere Tauchgebiete. An der Costa Paradiso und bei Isola Rossa beispielsweise laden grossartige Felsformationen und die schönsten Farben ein, die Insel Sardinien zu entdecken. Krebse, Fische, Seepferde und geheimnisvolle Schluchten laden zum Tauchurlaub ein.

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Felsformationen und klares Wasser bieten viele fantastische Tauchgebiete auf Sardinien.

Schnorcheln, Kanu und Segeln auf Sardinien

Sardinien eignet sich für jede Art von Wassersport. Dazu gehören selbstverständlich auch das Schnorcheln, Kanu fahren und das Segeln. Häfen und Bootsanlegestellen finden sich praktisch in jedem Ort auf Sardinien. Hier kann man auch Segelboote mieten – mit oder ohne Skipper.

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Eine Tour mit dem Kanu bietet sich vor allem entlang der Ostküste und im Norden Sardiniens an, wo das Wasser in der Regel eher ruhig ist. In geschützten Buchten wie der Cala Brandinci (bei San Teodoro) oder Punta Molentis (bei Villasimius) oder entlang der Strände bei Costa Rei lässt sich die Unterwasserwelt mit dem Schnorchel zumindest ansatzweise entdecken. Die Westküste ist insbesondere ausserhalb der Saison nicht ratsam – zu viele Steilklippen und teilweise Wellengang bis zu 5 Metern Höhe bei entsprechenden Wetterverhältnissen sind keine gute Voraussetzung für das Kanu oder zum Schnorcheln. Während der Hochsaison im Sommer gibt es allerdings deutlich weniger Wind, so dass es dann auch im Westen genug sehr ruhige Stellen gibt.

Wann ist Badesaison? Wetter/Klima/Badesaison.
Mit dem Flugzeug: Flüge nach Sardinien.
Mit der Fähre: Fähre nach Sardinien.
Unterkunft: Ferienwohnung, Haus oder Apartment.
Unterkunft: Hotels auf Sardinien.
Auto auf Sardinien mieten: Mietwagen.

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